WAV Dateien in MP3 umwandeln

Bei WAV handelt es sich um ein Dateiformat, welches für die Aufzeichnung und Lagerung der Audio-Tracks in der Windows-Umgebung genutzt wird. Es wird eine hohe Qualität bei dem WAV-Format erreicht, nachdem der Ton meist nicht komprimiert gespeichert wird. Leider gibt es jedoch auch die weniger angenehme Eigenschaft und diese ist die umfangreiche Dateigröße. Bei der WAV-Audio nehmen drei Minuten schon etwa dreißig MB Platz auf der Festplatte ein. Die Qualität ist dann Vergleichbar mit der einer CD-Musik. Das Speichern der Dateien stellt bei Smartphones und Playern ein Problem dar, denn die Speicherkapazität ist zu groß. Durch die Umwandlung von WAV zu MP3 kann das Problem gelöst werden.

Die wichtigsten Unterschiede zu den WAV- und MP3-Dateien

Generell sind MP3s und WAV die Audio-Formate, welche am häufigsten genutzt werden. In der Dateigröße liegt oberflächlich betrachtet dann der Unterschied. Die Dateitypen unterscheiden sich jedoch auch bei der Darstellungs-Genauigkeit von den Spektral-Komponenten. Die beiden Audio-Formate unterscheiden sich in der Genauigkeit der Frequenz- und Zeitdarstellung und in der Dateigröße. Auch ein Thema sind Kompatibilität mit Abspiel-Geräten und Anzahl der Audiokanäle. Die WAV ist meist eine unkomprimierte PCM-Datei und bei MP3 handelt sich um einen Codec.

Bei MP3 ist der Audio-Inhalt das Resultat von einer Kompression, welche auf psycho-akustischen Erkenntnissen beruht. Die verlustfreie Kompression zur Verkleinerung findet am Ende statt. Unterteilt ist das Audiomaterial in den Dateien in mehrere Frequenzbänder. Werden die Frequenzbänder übertönt, dann wird es mit niedriger Präzision gespeichert. Auch wenn Genauigkeit verloren geht, so merkt dies das Gehör kaum. WAV wird generell vorgezogen, wenn Audio-Inhalt noch bearbeitet wird oder die hohe Genauigkeit wichtig ist. Gerade wenn Musik produziert wird, ist WAV die erste Wahl. Wer einen gewissen Frequenzbereich mit Filtern lauter machen will, kann bei MP3 Pech haben. Im Vergleich zu MP3s sind die WAV-Dateien deutlich flexibler. MP3s sind für analytische Messungen ein NO-Go, denn keiner kann sich sicher sein, dass ein Geräusch nicht durch den Encoder entstanden ist. MP3s sind generell bekannter aus eigenen Musik-Sammlungen und Musik-Downloads.

Ohne hörbare Qualitätseinbußen können MP3s die Kompressionsrate von knapp neunzig Prozent erzielen. Sie sind sehr geeignet für die großen Musiksammlungen bei den kleinen Speichermedien. MP3 ist in der heutigen Zeit so verbreitet, dass die meiste Soft- und Hardware das Format unterstützt. Die gilt für PC-Software, Multimedia-Konsolen, Spiele-Konsolen, BluRay- und DVD-Player, Smartphones und Autoradios.

Den Movavi Video Converter nutzen

movavi video converterWird der Converter für die Umwandlung genutzt, funktioniert dies sehr unkompliziert und leicht. Der Movavi Video Converter muss zunächst nur heruntergeladen werden und dann dauert die Installation von der Software weniger als sechzig Sekunden. Im Anschluss kann direkt mit der Konvertierung begonnen werden. Unter Audio hinzufügen können Audio-Tracks gewählt werden. Unterschiedliche Dateiformte sind kein Problem und neben WAVE zu MP3 funktioniert auch beispielsweise MP3 zu WAVE.

Über das Zahnrad-Symbol können einige Einstellungen geändert werden und ein Profil mit der geeigneten Bitrate wird gewählt. Geändert werden können Toneigenschaften, Bitrate und Samplingrate. Bei Speicherpfad muss nur der Ordner gewählt werden, in welchen die Dateien gespeichert werden sollen. Durch das Klicken von Start wird mit der Konvertierung begonnen und in wenigen Minuten wird das Format geändert.

Mehr Informationen darüber, wie Sie WAV-Datei in MP3 umwandeln können, gibt es hier.